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über Pflanzenpflege

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Die Basics, was Deine Pflanze braucht:

Licht
Ein bisschen Sonne

Die Sonne ist der Energiespender für Pflanzen. Und zwar durch die sogenannte Photosynthese. Dabei nutzen die Pflanzen die Energie der Sonne, um Kohlenhydrate aufzubauen.

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Licht gibt ihnen Energie. Pflanzen nutzen diese Energie, um Zucker und Stärke herzustellen. Das ist die Nahrung, die Pflanzen zum Wachsen brauchen. Ohne Licht können sie also nicht wachsen.

Ohne Licht können Pflanzen keine Photosynthese betreiben und somit keine Energie produzieren.
Pflanzen nehmen Sonnenlicht, Wasser und Kohlendioxid auf, und wandeln sie in Glukose und Sauerstoff um.

Also im Durchschnitt ist ein Chlorophyll-Abbau nach durchschnittlich einer Woche erkennbar. Aber es kommt sehr auf die Art der Pflanze an. Wenn Du Glück hast, dann eine Woche.

Die folgenden Symptome sind typisch für Pflanzen bei schwachem Licht: Die Pflanze verliert Blätter, es bilden sich keine neuen oder neue Blätter sind viel kleiner. Bunte Blätter, das heißt zweifarbige oder mehrfarbige Blätter, werden vollständig grün.

Die meisten Pflanzen benötigen mindestens 10 Stunden Licht, um nicht in Ruhephasen überzugehen. Aber auch hier kommt es auf die Art Deiner Pflanze an.

Wenn die Pflanze bei zu wenig Licht viel Wasser und viele Nährstoffe bekommt, dann kommt es zum Geilwuchs: Die neuen Triebe werden lang und dünn und können sich selbst nicht mehr tragen.

Ja. Wenn ein Blatt wirklich zu viel Licht bekommt, werden freie Radikale gebildet. Das sind schädliche Stoffe, die Eiweiße, Membrane und die DNA in der Zelle angreifen. Die Zellen sterben dann ab. Vor allem die Spitze der Pflanze kann davon betroffen sein. Hier besteht die Lösung darin, die Pflanze nicht zu viel direkten Sonnenlicht auszusetzen.

Gießen
Etwas Wasser

Wasser ist für Pflanzen genauso überlebenswichtig wie uns: Wasser sorgt für gesunde, gestärkte Zellen. Damit ist Wasser, für Pflanzen auch ein Gerüst. Sinkt der Wassergehalt, trocknet die Pflanze aus und beginnt zu welken.

Pflanzen enthalten viel mehr Wasser als organische Substanz. Wasser ist verantwortlich für den Zelldruck (Ausnahme: verholzte Pflanzen). Wasser transportiert Nährstoffe und sorgt für Abkühlung.

Nein. Viele Pflanzen können kaum eine Woche ohne Wasser überleben. Dies kann aber auch je nach Pflanzenart variieren. Wenn die zweite Urlaubswoche kommt, verabschieden sich hier oft auch die robusten Pflanzen ins Jenseits. Nur Kakteen und Sukkulenten können länger ohne Wasser überleben.

Zimmerpflanzen mit mäßigem Wasserbedarf werden etwa einmal pro Woche gegossen, wie zum Beispiel Einblatt, Blütenbegonien, Kamelien oder Flamingoblumen. Zimmerpflanzen mit wenig Wasserbedarf wie Kakteen oder Sukkulenten vertragen kurze Trockenperioden.

Wenn eine Pflanze nicht genug gegossen wird, werden ihre Blätter und Stängel weich und beginnen zu welken. Bekommt Sie weiterhin kein Wasser, geht sie an dem Wassermangel ein. Wasser wird von der Pflanze ständig für die verschiedensten Stoffwechselprozesse benötigt.

Ja. Erhalten Pflanzen zu viel Wasser, ist das für sie oft schädlicher als trockenheit. Die Wurzeln fangen an zu faulen, weil sie so viel Flüssigkeit nicht aufnehmen können. Deine Planze ertrinkt dann.

Die Verfärbung der Blätter wird oft als Wassermangel interpretiert, tatsächlich ist oft das Gegenteil der Fall. Die Pflanze muss erst gegossen werden, wenn die oberste Erdschicht (etwa 3 cm) getrocknet ist. Ist sie matschig oder quillt auf leichten Druck sogar Feuchtigkeit heraus, ist sie übergossen. In diesem Fall überschüssiges Wasser abgießen und die Erde trocknen lassen.

Im Winter sollten Deine Pflanzen definitiv weniger gegossen werden. Verringere die Wassergaben etwa um die Häfte. Das heißt, wenn Du normalerweise zwei mal die Woche Wasser gibst, reicht es im Winter wenn Du nur ein mal die Woche gießt.

Am besten gießt Du, Deine Pflanze in den frühen Morgenstunden, mit abgestandenem Leitungswasser, oder direkt mit Regenwasser, auf Zimmertemperatur. Damit kannst du definitiv nichts falsch machen!

Dünger
Nährstoffe

Da Zimmerpflanzen im Topf relativ wenig Erde haben, ist regelmäßiges Düngen besonders wichtig, um schöne, gesunde Blüten und Blätter hervorzubringen.

Mit der Düngung wird die Ernährung der Pflanze verbessert, und das Pflanzenwachstum gefördert. Zudem wird diese robuster und weniger anfällig gegenüber Schädlingen und Krankheiten.

Der Dünger in der Erde hält zwar eine Weile vor, aber mit der Zeit können die Pflanzen nicht mehr genug Nährstoffe aus der Erde ziehen. Nährstoffmangel bei Pflanzen steigert das Risiko, sich Krankheiten oder Schädlinge einzufangen. Regelmäßige Düngen ist daher wichtig, jedoch nur in der Wachstumsphase.

Überdüngung führt häufig zum Vertrocknen der Pflanze. Anzeichen sind gelbe oder braune Spitzen an den Blättern bzw. gelblich verfärbte Blätter. In diesem Fall die nächsten Düngergaben erstmal aussetzen, bis sich die Pflanze erholt hat und die Erde "ausspülen" damit sich der Dünger verdünnt. Danach restliches Wasser abschütten.

Wir empfehlen dir Flüssigdünger für Grünpflanzen. Dieser greift besonders schnell und sickert in jede Ecke, deine Pflanze nimmt ihn also garantiert rasch auf.

Hausmittel wie Kaffeesatz eignet sich ebenso und ist für die meisten Pflanzen gut verträglich. Dafür einfach zwei Teelöffel in die oberste Erdschicht mischen.

Dünge am besten nur während der Wachstumsphase zwischen März und September. Einzige Ausnahme sind im Winter blühende und wachsende Pflanzen wie Weihnachtssterne oder Glücksklee. Die haben dafür meist andere Ruhephasen. Aber prinzipiell gilt: Viele Zimmerpflanzen profitieren von einer Düngergabe alle 14 Tage.

Also, wir haben hier noch ein paar hilfreiche Tipps für Dich:
• Dünge nur, wenn die Erde nicht komplett ausgetrocknet ist
• Halte unbedingt die Dosierungs-Anweisungen auf dem Düngemittel ein
• Beachte das einige Pflanzenarten weniger dünger brauchen, wie Orchideen

Premiumtipps:

Umtopfen
Mehr Platz

Durch das Umtopfen wird die Standfestigkeit verbessert und Deine Pflanze bekommt wieder mehr Platz für die Wurzeln und kann optimal weiter wachsen.

In der Regel ist der Topf nach zwei Jahren vollständig durchwurzelt und der größte Teil des Substrats „aufgebraucht“, sodass die Pflanze mehr Platz und frische Erde benötigt. Verzichtet man auf das Umtopfen, verfärben sich die Blätter braun oder es können je nach Sorte andere Mangelerscheinungen auftreten.

Der neue Topf sollte nicht mehr als 4 cm größer sein, als der alte. Es gibt Zimmerpflanzen Stabilität und bietet gleichzeitig genug Platz für neue Wurzeln. Achte beim Kauf auch auf ein Abzugsloch, damit überschüssiges Wasser abfließen kann.

Für die meisten Pflanzen ist ein zu großer Topf kontraproduktiv. Das Wasser kann sich nämlich an Stellen sammeln, die die Wurzeln nicht erreichen können, wodurch eine hohe Feuchtigkeit im Ballen entsteht und die Wurzeln faulen.

Generell können Pflanzen das ganze Jahr über umgetopft werden, besonders gut eignet sich allerdings der Beginn der Wachstumsphase im Frühling. Spätestens wenn die Erde komplett durchwurzelt ist, solltest Du einen neuen Topf für Deine Pflanze finden.

Die passenden Töpfe, frische Erde, einen Bogen Zeitungspapier zum Unterlegen – und schon kann es losgehen!

Ja! Direkt nach dem Umtopfen ist es wichtig, dass die Pflanze ordentlich gewässert wird. So wird sichergestellt, dass die Pflanze einen guten Halt bekommt.

Ja! Du kannst auch handelsübliche Blumenerde für Deine Pflanzen verwenden.

Wir empfehlen Dir jedoch eine Mischung aus Kokossubstrat und normaler handelsüblicher Pflanzenerde.

Lieber nicht! Auch wenn es einfacherer wäre.
Das hat verschiedene Gründe: Der Blumentopf aus Kunststoff oder Ton hat ein Loch im Boden, durch das überschüssige Gießwasser in den Übertopf abfließen kann. Das verhindert Staunässe und damit das faulen der Wurzeln.

Vermehren
Viele kleine Babys

Die Pflanzenkenner unter uns vermehren ihre Pflanzen, um mehrere Exemplare einer Art zu besitzen, und vorallem um den Kleinen beim wachsen zusehen zu können. Kein Muss, aber dennoch eine Freude!

Das ziehen neuer Pflanzen duch Stecklinge! Mit der Vermehrung durch Stecklinge erhält man ein exaktes genetisches Abbild der Mutterpflanze – sie wird quasi geklont. Deshalb werden viele Sorten und Gartenformen vieler Gehölze, Stauden, Balkon- und Zimmerpflanzen durch Stecklinge vermehrt. Zudem ist es eine recht einfache Methode.

Grundsätzlich kann man fast alle Pflanzen, die sich für die Stecklingsvermehrung eignen, das ganze Jahr über vermehren. Besonders eignet sich dafür allerdings die Wachstumsphase im Frühling.

Der Unterschied zwischen Stecklingen und Ablegern besteht darin, dass ein Steckling ein von der Pflanze ein abgeschnittenes Triebstück ist. Bei einem Ableger wird ein Spross oder Zweig Locker in Erde gesetzt.

Der Ableger sollte eine ausreichende größe haben und einige ausgereifte Blätter besitzen. Wenn Du einen gefunden hast, kannst Du diesen mit einem scharfen desinfizierten Messer vorsichtig von der Mutterpflanze abtrennen. Danach kannst Du, Deinen Ableger in einen Topf mit lockerer Erde setzten.

Der Trieb sollte mindestens 10-20 cm lang sein und mehrere Blätter besitzen. Hast Du einen gefunden, kannst du diesen mit einer scharfen desinfizierten Schere abtrennen. Danach solltest Du die Schnittstelle ein paar Stunden trocknen lassen, bevor Du, Deinen Steckling in ein Glas Wasser stellen kannst.

Nein. Ein Bewurzelungspulver ist nicht unbedingt notwendig. Viele Pflanzen lassen sich sehr leicht vermehren und brauchen diese Unterstützung nicht. Wenn Du Pflanzen hast, welche langsam oder nur schwer wurzeln, kannst Du diesen mit Hausmitteln auf die sprünge helfen.
• Zimt: Einfach die Schnittstelle deines Stecklings in Zimt dippen und dann in Erde setzten. Zimt wirkt antibakteriell und hält Schädlinge fern
• Apfelessig: Einen Löffel Apfelessig auf sechs Tassen Wasser mischen und den Steckling in das Gemisch stellen. Apfelessig regt das Wurzelwachstum an, achte aber darauf nicht zu viel zu nehmen, sonst tötet das den Steckling
• Honig: 200 ml Wasser erhitzen und einen Löffel honig darin auflösen und abkühlen lassen, den Steckling über Nacht im Gemisch stehen lassen. Alternativ die Schnittstelle dünn mit Honig bestreichen. Honig wirkt antibakteriell und hält Schädlinge fern

Viele Zimmerpflanzen können mit wenigen Handgriffen vermehrt werden. Das sind z.B. Efeutute, Birkenfeige, Monstera, Zebrakraut, Drachenbaum, Echte Aloe...

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